Tränensäcke werden durch Flüssigkeit verursacht, welche sich im Gewebe unterhalb der Augen in exzessiven Mengen ansammelt. Am geschwollensten sind die Augen meistens, wenn man aufwacht. Das ist deshalb so, weil die Flüssigkeiten sich während des Schlafs im Augenbereich anhäufen. Morgens folgt dann das unschöne Erwachen mit den lästigen Tränensäcken oder geschwollenen Augen im Gesicht.
Ursachen von Tränensäcken
Expertem sind der Ansicht, dass dies vor allem Leuten passiert, die vor dem Zubettgehen zu viel Wasser bzw. allgemein Flüssigkeit getrunken haben oder stark salzhaltige Lebensmittel verzehrt haben. Die Schwellung im Augenbereich verschwindet gewöhnlich nach einigen Stunden wieder, sobald der Körper die Flüssigkeitsansammlungen wieder abgebaut hat.
Das Alter bzw. Altern spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Tränensäcken. Wenn wir älter werden, alter auch unsere Haut. Über die Jahre wird die Haut im Bereich der Augen immer dünner und dünner. Die Haut verliert zudem ihre Elastizität, was dazu führt, dass das unter der Haut liegende Körperfett in der Augengegend optisch stärker hervorsticht, in Form von so genannten Tränensäcken.
Viele Frauen leiden oft auch vor allem während der Menstruation vermehrt an Tränensäcken. Die Ursache dafür sind die monatlichen Veränderungen des Hormonhaushalts im Körper.
Es gibt viele Leute, die trotz ausreichenden Schlafs morgens mit geschwollenen Augen aufwachen. Das kann auch die Folge von allergischen Reaktionen sein. Wenn man beispielsweise vor dem Schlafengehen etwas gegessen hat, worauf man allergisch reagiert, oder aber Bett- und Kissenbezüge benutzt, welche nicht ideal für den eigenen Hauttyp geeignet sind, kann dies durchaus zur Bildung unschöner Tränensäcke führen.
Wenn die Schwellungen im Augenbereich eher richtigen, dicken Säcken ähneln als nur leichtem Anschwellen, sollte man seinen Arzt aufsuchen um sicherzustellen, dass es sich lediglich um einfache Tränensäcke handelt und nicht um Anzeichen einer ernstzunehmenden Krankheit. Besonders schwerwiegende Tränensäcke können nämlich auch mit Krankheiten der Schilddrüse oder Nierenkrankheiten im Zusammenhang stehen.
