Gerstenkorn (Hordeolum)

Viele Personen haben heute mit einem Gerstenkorn am Auge, auch Hordeolum genannt, zu kämpfen. Ein Gerstenkorn ist optisch nicht unbedingt attraktiv und auch unangenehm. Die kleinen Körner am Auge entstehen hauptsächlich durch bakterielle Infektionen. Besonders häufig sind Menschen betroffen, welche über ein geschwächtes Immunsystem verfügen.

Die akute Eiteransammlung kann bis zu 3-4mm groß werden. Bei Gerstenkörnern muss man zwischen zwei Arten unterscheiden. Die eine Form ist das Hordeolum internum. Dieses Gerstenkorn am Auge ist eine eitrige Entzündung an der Lidinnenseite des Auges. Dieses Gerstenkörnchen am Augenlid muss nicht immer sichtbar sein und kann sich auch an der Lidinnenseite des Auges entzünden. Das sogenannte Chalazion oder Hagelkorn dagegen ist schmerzlos.

Ein Augenarzt kann in der Regel mit einem geübten Blick die Form des Gerstenkorns direkt identifizieren. Der Verlauf ist zumeist identisch. Eine starke Rötung, sowie auch eine druckschmerzhafte Schwellung treten auf. Typisch ist auch eine Schwellung, die durch die Eiteransammlung hervorgerufen wird. In der Regel platzt das Korn nach einigen Tagen auf, in schlimmen Fällen kann auch Fieber folgen.

Ein Gerstenkorn am Auge kann man normalerweise nicht behandeln, da es in der Regel von selbst aufplatzt und abheilt. Eine Hilfe bei einem Gerstenkorn kann jedoch eine Bestrahlung durch Rotlicht sein. Der Trocknungsprozess kann so beschleunigt werden. Gegebenenfalls können in schlimmen Fällen auch antibiotische Augentropfen verordnet werden oder auch Salben.

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